Zu erwartende Änderungen des BtmG 2014

Zu erwartende Änderungen des BtmG 2014

Folgende Stoffe sollen in die Anlage II zu § 1 Abs. 1 BtMG aufgenommen werden:

  • PB-22 (QUPIC)
  • 5F-PB22
  • Ethylon (bk-MDEA)
  • Pentylon (bk-MBDP)
  • N-Ethylbuphedron (NEB)
  • 2-FMA
  • 3-FMA
  • 2C-C
  • 2C-D
  • 2C-E
  • 2C-P

Nur die ersten beiden Stoffe in der Liste sind synthetische Cannabinoide!

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Polizei VerhaftungDer Krieg gegen Drogen ist letztlich ein Kampf gegen das vergleichsweise harmlose Cannabis. Bei der Mehrzahl der geahndeten Drogendelikte handelt es sich schließlich lediglich um Marihuana. Aufgrund der Strafverfolgung sind viele User bereit ihre Gesundheit zu riskieren und greifen auf Legal Highs zurück. Nun werden immer wieder Substanzen verboten und neue kommen hinzu. Auf diese Weise kann es passieren das ein Stoff der vergleichsweise ungefährlich ist verboten wird und durch einen gefährlicheren ersetzt wird.

künstliches CannabisDie Taktik der Behörden ist es in Zukunft Stoffe oder ganze Stoffgruppen noch schneller zu verbieten. Das Resultat dürfte jedem klar sein. Die in Legal Highs enthaltenen Stoffe werden noch schneller gewechselt und die Verbraucher einer noch höheren Gefahr ausgesetzt.

Das es auch anders geht hat Neuseeland bereits bewiesen. Dort wurden durch das Gesundheitsministerium Legal Highs geprüft und sofern sie verschiedene Kriterien erfüllt haben zum Verkauf freigegeben. Auf der Seite des Ministeriums kann dann jeder Verbraucher nachlesen was für ein Stoff in seinem Produkt enthalten ist und auch wie viel von dem Wirkstoff drin ist.

Legal Highs Liste

Teil einer Liste des Neuseeländischen ministry of Health

Auf diese Art und Weise lassen sich Überdosierungen effektiv vermeiden und es kommen legale, berechenbare Produkte auf den Markt. Ob sich so ein logischer, vernünftiger und für alle Seiten positiver Trend auch in Europa durchsetzt bleibt ab zu warten.

Autor: High Fly

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2 Comments

  1. Kingsize

    Antworten

    Das ganze BtmG ist der größte Quatsch den sich Politiker jemals ausgedacht haben! Wenn dem ganzen wenigstens wissenschaftliche Erkenntnisse zugrunde liegen würden! Aber wenn Politiker nach belieben entscheiden ob etwas gefährlich ist oder nicht, dann ist das ganze Gesetz wertlos! Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen müßte man sofort Alkohol verbieten!

  2. Kevka

    Antworten

    Wie das in Neuseeland gemacht wird ist ja was ganz neues! Hier wird ja immer so getan als ob es keine Alternativen zu Verboten gibt. Hoffentlich lassen sich die Neuseeländer nicht international unter Druck setzen und machen mit ihrer liberalen Politik weiter! Steuern und Kontrolle anstatt Kriminalität!!!

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